Hallo Welt!

Hallo Welt. Hallo Universum. Hallo Totalität.

Zwei einfache Worte. Wohl kaum haben es zwei Worte jemals es wieder geschafft, den Bereich der Informatik und des Internets so zu prägen.

Jeder kennt diesen kurzen Aufruf an die Außenwelt. Es ist praktisch unmöglich irgendein Programm zu schreiben, einen Internetauftritt einzurichten oder mit einem Blog anzufangen und an diesen kurzen Worten vorbei zu kommen. Hallo Welt. Der erste Schritt zu etwas großem. Der erste Stein zum Bau einer Mauer. Sehr wahrscheinlich fängt alles irgendwie mit einem Hallo Welt an. Könnten Babys sich schon auf einer uns verständlichen Weise artikulieren, würde es täglich vielleicht anders in deutschen Kreißsälen zugehen.

Baby: „Hallo Welt!“
Vater: „Hallo Baby. Ich bin dein biologischer Erzeuger und dadurch aktuell auch dein gesetzlicher Vormund.“
Während die Mutter nun weiter ärztlich versorgt wird, macht sich der Vater bereits mit dem Baby auf den Weg einen Krippenplatz zu ergattern. Man sollte ja früh genug anfangen heutzutage…

Leider ist es mit einem einfachen Hallo Welt nicht getan. Weder ist damit das Projekt fertig, die Mauer gebaut, etwas im Leben erreicht, noch der Blog mit Inhalt gefüllt. Vielmehr liegt es jetzt an einem selbst. Aufgewacht aus einem scheinbar endlosen Schlaf, steht man einem komplexen Ding gegenüber, schäumend vor Übermut und anfänglicher Produktivität.

So möchte ich am Ende meines ersten kurzen Blogpost kurz erneut die zwei kurzen Worte zelebrieren. Allerdings mit einer kleinen künstlerischen Änderung.

Tschüss Welt. Hallo Bier. Hallo Couch.

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